Last-Minute-Kraftakt bringt Remis

SV Grödig vs. FC Pinzgau Saalfelden; 3:3 (1:1). Tore: Schober (38.), Finder (55.), Surr (65.) bzw. Tandari (6.; 89.), Moosmann (90.+2)

Tandari & Co. holen nach einer starken Anfangsphase und einem Kraftakt in der Schlussphase beim SV Grödig ein 3:3-Unentschieden. Semir Gvozdjar und Raphael Streitwieser feierten nach langer Verletzungspause ihr Comeback und absolvierten ihr erstes Pflichtspiel.

Der FC Pinzgau Saalfelden erwischte einen guten Start und war von Beginn an das aktiviere Team. Nach einer Maßflanke von Felix Adjei bewegte sich Tamas Tandari perfekt in den freien Raum und köpfte zur frühen Führung ein. Wenige Minuten später kam Lukas Moosmann völlig freistehend zum Kopfball, beförderte das Leder jedoch knapp über die Querlatte. Die Hausherren zeigten sich bemüht, aber in der Offensive harmlos, auch wenn der Spielaufbau der Ziege-Crew nicht nach Wunsch verlief und sich viele Fehler einschlichen. Mit der ersten nennenswerten Aktion im Strafraum glich der SV Grödig durch Patrick Schober zum 1:1-Halbzeitstand aus.

In der zweiten Spielhälfte kam die Ziege-Crew nicht wirklich in die Gänge. Leichte Ballverluste spielten den Hausherren in die Karten, die in den zweiten 45 Minuten clever agierten und sich Vorteile erspielten. Nach einigen undurchsichtigen Situation im Strafraum innerhalb weniger Sekunden schaltete Matthias Finder am schnellsten und brachte den SV Grödig mit 2:1 in Führung. Es sollte aber noch dicker kommen: In der 65. Minute stand Ousainou Surr goldrichtig und drückte das Spielgerät zum 3:1 über die Linie. Ein Energieschub und ein Kraftakt in den letzten Minuten brachten doch noch einen Punkt. Nach zwei Lattenschüssen verkürzten die Pinzgauer nach einem sehenswerten Abschluss von Tandari zunächst auf 2:3, ehe Lukas Moosmann mit der letzten Aktion des Spiels per Kopf noch den 3:3-Ausgleich erzielte.

STATEMENT

„Wir haben sehr gut begonnen und alles im Griff gehabt. Für mich ist es unerklärlich, wie man ein Spiel dann mit so vielen Fehlern noch aus der Hand geben kann. Grödig hat das gut gemacht und ihre Chancen eiskalt genutzt. Wir haben in der zweiten Hälfte erst in der Schlussphase wieder an uns geglaubt und uns etwas zugetraut. Mit zwei späten Treffern sind wir noch zurückgekommen – tolle Moral unserer Mannschaft, auch wenn das unterm Strich heute nicht zufriedenstellend war“, bilanzierte Christian Ziege.

AUFSTELLUNG

Schröcker; Kitahara, Mühlbacher, Ziege, Adjei; Schwaighofer, Joao Pedro, Moosmann, Seiler (46. Handlechner); Tandari, Gvozdjar (66. Streitwieser)